Sascha Pranschke
 (Hg.)/
Sarah Meyer-Dietrich (Hg.)/
Kathrin Oerters (Hg.):

Endstation Emscher

Zwei Hellweg-Krimis
Klartext Verlag, 176 S., 9,95 Euro
ISBN: 978-3-8375-1425-4 
 
Privatdetektiv Roman Malakoff ist tief erschüttert. Nach einem Unwetter wird die Leiche des siebzehnjährigen Miroslav in der Emscher gefunden. Der Fall geht Malakoff persönlich an. Denn Miro war der Freund seiner Nichte Marie. Bei seinen Ermittlungen zwischen Dortmund, Unna und Holzwickede gerät er immer wieder mit Kriminalkommissarin Martha Nath aneinander, die genauso wie er dauernd auf dem Holzweg zu sein scheint. War es ein Unfall? Oder Mord? Egal, ob Sprayerszene oder Mutproben-Gruppe, alle Spuren scheinen im Nichts zu verlaufen.

11 Jugendliche aus Unna, Dortmund und Umgebung haben diese Erzählung rund um Detektiv Roman Malakoff geschrieben, der auch schon in den Romanen "Stromabwärts. Ein Emscher-Roadmovie" und "Grenzgänger. Ein Ruhrpott-Roadmovie" ermittelte.

Und weil ein Hellweg-Krimi selten allein kommt, geht es gleich in Castrop-Rauxel weiter, wo den Leser ebenfalls ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus "Stromabwärts" erwartet. Ella hat die Nase voll. Ihre Eltern wollen zurück nach Russland und sie soll mit. Von wegen! Schließlich ist sie in Deutschland zu Hause. Wütend zieht sie bei ihrer Oma in Castrop-Rauxel auf dem Dachboden ein. Dort stößt sie auf einen Koffer mit seltsamem Inhalt: eine Pistole, blutbeflecktes Geld, alte Fotos und Liebesbriefe. Durch diesen Fund entspinnt sich ein Briefwechsel mit Ilja, der in Russland wohnt. Gemeinsam versuchen Ella und Ilja das Geheimnis des Koffers zu lüften. Dabei stoßen sie auf eine Wahrheit, die sie vielleicht lieber nicht gekannt hätten.

29 Jugendliche aus Deutschland und Russland haben das Theaterstück, das in diesem Band zweisprachig vorliegt, wechselseitig über Ländergrenzen hinweg geschrieben.

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